20 Aug 2026
GGL-Jahresbericht dokumentiert Rückzüge illegaler Anbieter und steigende Kanalisierungsquote

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat ihren jüngsten Jahresbericht zu Vollzugsmaßnahmen gegen den unregulierten Online-Glücksspielmarkt veröffentlicht und darin detaillierte Zahlen aus dem Jahr 2025 zusammengefasst; dabei zeigt sich ein deutlicher Anstieg bei den Rückzügen illegaler Angebote sowie bei der Kanalisierung der Spieler in den regulierten Bereich.
Entwicklungen bis zum Jahresende 2025
Stand 31. Dezember 2025 hatten insgesamt 254 illegale Online-Anbieter ihre Angebote vom deutschen Markt zurückgezogen, was einem Anstieg von 66 gegenüber dem Vorjahr entspricht, während gleichzeitig 370 Werbetreibende die Bewerbung illegaler Marken eingestellt haben; die Kanalisierungsquote im Online-Bereich erreichte 77 Prozent und ließ den unregulierten Marktanteil bei 22,97 Prozent des Gesamtvolumens.
Der Bericht listet zudem 2.263 überprüfte Websites sowie 287 eingeleitete Untersagungsverfahren für das Jahr 2025 auf, und diese Zahlen bilden die Grundlage für eine kontinuierliche Überwachung der Marktentwicklung.
Überprüfungen und Verfahrenszahlen im Detail
Experten der GGL haben im Berichtszeitraum umfangreiche Prüfungen durchgeführt, bei denen sie 2.263 Websites analysierten und daraus 287 Verbotsverfahren ableiteten; diese Maßnahmen zielten darauf ab, illegale Angebote systematisch zu identifizieren und deren Zugang für deutsche Nutzer einzuschränken. Die Behörde verknüpft die erhobenen Daten mit der beobachteten Kanalisierungsquote, die 77 Prozent erreichte, sodass der verbleibende Anteil unregulierter Aktivitäten bei 22,97 Prozent liegt.

Beobachter stellen fest, dass der Rückzug von 254 illegalen Betreibern nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern im Zusammenhang mit den 370 Werbeeinstellungen steht, weil Werbemaßnahmen oft als Einstiegspunkt für unregulierte Angebote dienten; die Kombination beider Entwicklungen hat dazu beigetragen, dass mehr Spieler in den regulierten Bereich wechselten.
Zusammenhang zwischen Kanalisierung und Marktanteilen
Die Kanalisierungsquote von 77 Prozent wird im Bericht als Ergebnis mehrerer paralleler Maßnahmen dargestellt, wobei die Rückzüge illegaler Anbieter und die Einstellung von Werbekampagnen als zentrale Faktoren genannt werden; dadurch verringerte sich der Anteil des unregulierten Marktes auf 22,97 Prozent des gesamten Online-Volumens. Die GGL verweist in diesem Zusammenhang auf die fortlaufende Überwachung, die im Jahr 2025 zu 287 Untersagungsverfahren führte und die Grundlage für weitere Kontrollen im laufenden Jahr bildet.
Im August 2026 greifen Marktbeobachter auf diese Zahlen zurück, um aktuelle Entwicklungen einzuordnen, und sie verbinden die Daten aus dem Jahresbericht mit der anhaltenden Arbeit der Behörde an der Durchsetzung bestehender Regelungen.
Abschlussbetrachtung
Der GGL-Bericht fasst die Maßnahmen des Jahres 2025 zusammen und liefert mit den genannten Zahlen zu Rückzügen, Werbeeinstellungen, überprüften Websites und Verfahren eine faktische Grundlage für die Bewertung der Marktsituation; die Kanalisierungsquote von 77 Prozent und der verbleibende unregulierte Anteil von 22,97 Prozent zeigen die Entwicklung bis zum Jahresende 2025. Weitere Informationen stehen auf der Website der GGL zur Verfügung.